„SamenbĂ€llchen“ basteln

„SamenbĂ€llchen“ basteln fĂŒr Bienchen und Co

Zutaten:

  • 200 Gramm Pflanzenerde ohne Torf
  • 200 Gramm Tonpulver
  • 3 PĂ€ckchen Saatgut (z.B. kostenlos beim StadtpflĂ€nzchen in der Stadbibliothek in Emmendingen)
  • etwas Wasser und eine SchĂŒssel

Tipp: 

Gemahlene Tonerde gibt es auch in Drogerien oder im Internet.

Anleitung:

Das Basteln von „SamenbĂ€llchen“ ist eine großartige Möglichkeit, um Blumen oder KrĂ€uter in deiner Umgebung zu verbreiten. Hier ist eine einfache Anleitung, um deine eigenen „SamenbĂ€llchen“ herzustellen:

Schritt 1: Samen auswÀhlen

WÀhle Samen von Blumen oder KrÀutern, die in deinem Klima gut gedeihen. Du kannst verschiedene Samen mischen, um eine bunte Mischung zu erhalten. Beliebte Optionen sind Sonnenblumen, Kornblumen, Ringelblumen, Basilikum oder Koriander.

Schritt 2: Erde vorbereiten

Nimm hochwertige Blumenerde und vermische sie in einer SchĂŒssel mit etwas Wasser, bis sie feucht, aber nicht zu matschig ist. Achte darauf, dass die Erde genug Feuchtigkeit enthĂ€lt, damit die Samen keimen können.

Schritt 3: Samen hinzufĂŒgen

Mische die Erde mit dem Tonpulver und den Samen. Dann vorsichtig etwas Wasser dazu geben. Mische alles gut durch, um sicherzustellen, dass das Samenmaterial gleichmĂ€ĂŸig verteilt sind. Sollte die Masse zu nass geworden sein, noch etwas Erde oder Sand dazu geben bis die Msse gut geformt werden kann. Die „BĂ€llchen“ etwa 2-3 Tage trockenen lassen.

Schritt 4: Formen der „SamenbĂ€llchen“

Nimm eine Handvoll der Samen-Erde-Mischung und drĂŒcke sie fest zusammen, um eine kompakte Kugel von circa 3-4 cm Durchmesser zu formen.

Schritt 5: Trocknen lassen

Lege die geformten „SamenbĂ€llchen“ auf Zeitungspapier  oder setze sie in einen Eierkarton und lasse sie vollstĂ€ndig trocknen. Das kann etwa 2 Tage dauern.

Schritt 6: Verwendung der „SamenbĂ€llchen“

Sobald die „SamenbĂ€llchen“ getrocknet sind, kannst du sie verwenden, um Pflanzen an verschiedenen Orten zu verbreiten. Du kannst sie in öffentlichen Parks, GĂ€rten oder BrachflĂ€chen werfen. Die „SamenbĂ€llchen“ brechen auf, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen, und die enthaltenen Samen werden keimen und wachsen.

Schritt 7: Geduld haben und beobachten

Nachdem du die „SamenbĂ€llchen“ verteilt hast, sei geduldig und beobachte, wie die Samen keimen und sich zu Pflanzen entwickeln. Es kann einige Wochen dauern, bis die ersten grĂŒnen Triebe erscheinen.

Hinweis: Achte darauf, dass du die Samenbomben an geeigneten Orten verwendest und keine Pflanzenarten verbreitest, die als invasiv oder schĂ€dlich fĂŒr die lokale Umwelt gelten. Respektiere Pivateigentum und öffentliche Regeln bei der Verbreitung der „SamenbĂ€llchen“.

Viel Spaß beim Basteln und beim Beobachten der wachsenden Pflanzen!

Knoblauch anpflanzen

Wie pflanze ich Knoblauch an?

  1.  Das Beet grĂŒndlich umgraben.
  2.  Wichtig ist ein sonniger Standort mit gut drainiertem Boden. 
  3.  Den Boden mit Kompost oder DĂŒnger mischen, um ihm NĂ€hrstoffe zu verleihen.
  4.  Die Knoblauchzehen von der Knolle trennen und mit der Spitze nach oben einpflanzen.
  5.  Die Knollen ungefĂ€hr 5 cm tief einsetzen, im Abstand von 15 cm.
  6.  Den Boden gut angießen.
  7.  Den Bereich mit Stroh oder Kiefernnadeln mulchen , um den Boden feucht zu halten und Unkraut zu verhindern.
  8.  Den Knoblauch mĂ€ĂŸig aber regelmĂ€ĂŸig wĂ€ssern, aber StaunĂ€sse vermeiden.
  9.  Den Knoblauch ernten, wenn die BlĂ€tter gelb werden und zu welken beginnen. Die Knollen dann vorsichtig aus dem Boden ziehen und an der Luft trocknen lassen.

Knoblauch ist nicht nur ein leckeres GewĂŒrz, sondern auch eine Ă€ußerst nĂ€hrstoffreiche Pflanze, die viele gesundheitliche Vorteile bietet. Hier sind einige der GrĂŒnde, warum man Knoblauch in seinem eigenen Garten anpflanzen sollte:

  1. Gesundheitliche Vorteile: Knoblauch ist reich an Antioxidantien und entzĂŒndungshemmenden Verbindungen, die das Immunsystem stĂ€rken und vor chronischen Krankheiten schĂŒtzen können. Zudem soll Knoblauch auch blutdrucksenkende Eigenschaften haben und das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren.
  2. Einfach anzubauen: Knoblauch ist eine pflegeleichte Pflanze, die nicht viel Platz benötigt und auch fĂŒr unerfahrene GĂ€rtner leicht anzubauen ist. Die Pflanze kann im FrĂŒhjahr oder Herbst gepflanzt werden und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit.
  3. KostengĂŒnstig: Knoblauch aus dem eigenen Garten zu ernten, ist eine gĂŒnstige Alternative zum Kauf von Knoblauch im Supermarkt. Die Pflanze lĂ€sst sich leicht vermehren, so dass man jedes Jahr eine neue Ernte erzielen kann.
  4. Geschmack: Selbstangebauter Knoblauch schmeckt oft intensiver und aromatischer als im Supermarkt gekaufter Knoblauch. Zudem ist es möglich, verschiedene Sorten auszuprobieren und zu sehen, welche am besten zum eigenen Geschmack passen.
  5. Nachhaltigkeit: Durch den Anbau von Knoblauch im eigenen Garten kann man dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, da man auf den Transport von Knoblauch aus anderen LĂ€ndern verzichtet.

SamentĂŒtchen Nr. 2: Feldsalat

Anbau:
Der anspruchslose Feldsalat gedeiht gut im Beet nach den Hauptkulturen, außer nach Kopfsalat und sich selbst. Ein Anbau im Balkonkasten ist möglich. Als  Langtagpflanze wird er nur im Herbst und Winter angebaut, weil Feldsalat im Sommer schnell in BlĂŒte geht. Aussaat fĂŒr die Herbst- und Winterernte: ab Mitte August. FĂŒr die FrĂŒhjahrsernte: etwa Mitte September. Die Saat mit wenig Erde bedecken, feucht halten und spĂ€ter zu eng stehende SĂ€mlinge entfernen.
Pflege:
WĂ€hrend der Keimphase in den ersten drei Wochen darf die Saat nicht austrocknen. Ist es zum Zeitpunkt der Aussaat noch sehr warm, den Boden vorher durchdringend wĂ€ssern. Ein Gartenvlies verhindert, dass das Gießwasser zu schnell verdunstet. SpĂ€ter muss der Feldsalat je nach Wetterlage nur noch hin und wieder gegossen werden. Sobald die Bodentemperatur unter 8 °C sinkt, wĂ€chst er nicht mehr nach. Indem Sie Vlies auf die Reihen legen, können Sie diesen Zeitpunkt hinauszögern. LĂŒften Sie an milden Tagen, um einem Pilzbefall vorzubeugen. Steigen die Temperaturen, wĂ€chst auch der Feldsalat wieder.
Saatguternte:
Im Herbst ausgesĂ€ter Feldsalat verbleibt den Winter ĂŒber im Garten und blĂŒht im FrĂŒhling. Man braucht 50 Pflanzen, um eine gute genetische Vielfalt zu erhalten. Von SamentrĂ€gern keine BlĂ€tter zum Essen ernten. Bei der Selektion sind GrĂ¶ĂŸe, Form und Farbe des Blattes sowie krĂ€ftige und große Blattrosetten entscheidend. Feldsalatsamen reifen sehr ungleichzeitig und ĂŒber einen langen Zeitraum. Wenn ca. 2/3 der Samen nicht mehr grĂŒn sind oder nur noch wenige BlĂŒten sichtbar dann werden die ganzen SamentrĂ€ger geerntet. Achtung, dabei fallen schon viele reife Samenkörner aus, also möglichst direkt in einen BehĂ€lter ernten. Die Pflanzen werden nachgetrocknet, am besten auf einem Netz bei nicht zu warmen Temperaturen. RegelmĂ€ĂŸig wenden nicht vergessen und die reifen Samenkörner abnehmen, damit diese nicht schimmeln. Die Samen dunkeln im Lager nach. Sie keimen erst nach zwei Monaten Ruhephase. Nach einem Jahr ist die KeimfĂ€higkeit am besten. Daher zur Aussaat immer Saatgut der Vorjahresernte verwenden. Auf dem Etikett den Namen sowie das Produktionsjahr vermerken.

Insektenfreundliche Pflanzen

Insektenfreundliche Pflanzen erfreuen sich immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit. Diese Pflanzen tragen dazu bei, das Ökosystem im Garten oder auf dem Balkon zu stĂ€rken und die Vielfalt der Insekten zu fördern. Im Folgenden werden einige wichtige Aspekte beleuchtet, die bei der Wahl insektenfreundlicher Pflanzen berĂŒcksichtigt werden sollten.ZunĂ€chst einmal sollten Pflanzen ausgewĂ€hlt werden, die Nektar und Pollen produzieren. Hierzu gehören beispielsweise Krokusse, Astern, Lavendel oder Sonnenblumen. Auch KrĂ€uter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei sind insektenfreundlich und eignen sich zudem auch noch zum WĂŒrzen von Speisen.DarĂŒber hinaus sollten die Pflanzen auch den BedĂŒrfnissen der Insekten entsprechen. Viele Insekten legen ihre Eier auf oder in Pflanzen ab. Hierzu eignen sich beispielsweise Brennnesseln, Schmetterlingsflieder oder der gemeine Holunder. Auch das Bereitstellen von NistplĂ€tzen, wie beispielsweise Totholz oder Insektenhotels, fördert das Vorkommen von Insekten im Garten.Insektenfreundliche Pflanzen tragen auch zur BekĂ€mpfung von SchĂ€dlingen bei. Durch die Ansiedlung von Insekten, die sich von SchĂ€dlingen ernĂ€hren, kann auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet werden.Nicht zuletzt sollten auch regionale Aspekte bei der Wahl der Pflanzen berĂŒcksichtigt werden. Denn nicht alle Pflanzen sind in jeder Region gleichermaßen geeignet. So sollte man sich zum Beispiel ĂŒber die bevorzugten Nahrungspflanzen von Schmetterlingen in der eigenen Region informieren.Insgesamt bieten insektenfreundliche Pflanzen viele Vorteile. Sie fördern die BiodiversitĂ€t, tragen zur BekĂ€mpfung von SchĂ€dlingen bei und erfreuen uns mit ihrer Schönheit. Wer seinen Garten oder Balkon insektenfreundlich gestaltet, tut damit nicht nur den Insekten, sondern auch sich selbst etwas Gutes.

Sie wollen Insekten anlocken? Hier finden Sie einige Pflanzen, die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge mögen:

Balkon:

  • Goldlack
  • Kapuzinerkresse
  • Verbene
  • MĂ€nnertreu
  • Wandelröschen
  • LöwenmĂ€ulchen

Blumenbeet:

  • Sonnenblumen
  • Margeriten
  • Katzenminze
  • Löwenzahn
  • Glockenblume
  • Schafgarbe
  • Akelei
  • Lavendel
  • Lupine
  • Wilde Malve
  • Astern
  • ungefĂŒllte Dahliensorten
  • FĂ€rberkamille
  • RundblĂ€ttrige Glockenblume
  • Wiesenflockenblume
  • Wegwarte
  • Gelbes Sonnenröschen
  • Kleines Habichtskraut
  • Gewöhnlicher Hornklee

GemĂŒsebeet:

GewĂŒrzkrĂ€uter:

  • Lavendel,
  • Salbei
  • Rosmarin
  • Pfefferminze
  • Borretsch
  • Basilikum
  • Bergbohnenkraut
  • Bergminze
  • Minze
  • Oregano,
  • Salbei
  • Zitronenmelisse
  • Thymian

Wildblumen fĂŒr Hummeln

  • FrĂŒhlingsadonis
  • Kornrade
  • Gemeine Akelei
  • Ackerrittersporn
  • KarthĂ€usernelke
  • Winterling
  • Pechnelke
  • Wilde Malve
  • Wiesensalbei
  • Große Fetthenne

Wildblumen fĂŒr Schmetterlinge

  • Wundklee
  • Skabiosenflockenblume
  • Bunte Kronwicke
  • Wilde Möhre
  • Natternhopf
  • Zypressenwolfsmilch
  • Wiesenwitwenblume
  • Moschusmalve
  • Wilder Majoran
  • Taubenskabiose

Insektenfreundliche Pflanzen erfreuen sich immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit. Diese Pflanzen tragen dazu bei, das Ökosystem im Garten oder auf dem Balkon zu stĂ€rken und die Vielfalt der Insekten zu fördern. Im Folgenden werden einige wichtige Aspekte beleuchtet, die bei der Wahl insektenfreundlicher Pflanzen berĂŒcksichtigt werden sollten.ZunĂ€chst einmal sollten Pflanzen ausgewĂ€hlt werden, die Nektar und Pollen produzieren.…

Insektenfreundliche Pflanzen

Bezugsquellen Saatgut

Bezugsquellen fĂŒr biologisches und samenfestes Saatgut:

Das Familienunternehmen in Emmendingen bietet seit ĂŒber 50 Jahren eine breite Auswahl an Bio GemĂŒse, Bio KrĂ€utern, Bio Blumen, Bio Obst und Bio Jungpflanzen. Produkte und Pflanzen kommen ĂŒberwiegend aus eigenem Bio-Anbau.

Im Samengarten in Eichstetten können Besucher mehr als 200 Sorten sowohl bekannter als auch seltener und beinahe vergessener Kulturpflanzen besichtigen. Die ĂŒber 5000 qm große Anlage ist frei zugĂ€nglich und kann ganzjĂ€hrig besucht werden. Von Juni bis Oktober finden an einem Sonntag im Monat öffentliche FĂŒhrungen zu unterschiedlichen Themen statt. DarĂŒber hinaus werden Samenbauseminare, GruppenfĂŒhrungen und Unterricht fĂŒr Schulklassen und Kindergartengruppen angeboten. NĂ€here Informationen gibt es hier.

Bei „Dreschflegel“ arbeiten Menschen zusammen, die biologische Saatgutvermehrung und -zĂŒchtung betreiben, um alte GemĂŒsesorten und verschiedene Kulturpflanzen zu erhalten. Dreschflegel steht fĂŒr Biologisches Saatgut aus langjĂ€hriger Sortenentwicklung und nachbaufĂ€higes GemĂŒse, KrĂ€uter, Blumen, Alte Kulturpflanzen…

Weitere Adressen:

Vogelschutzgehölze

Vogelschutzgehölze bieten Sichtschutz und Lebensraum

Der Garten ist unser eigenes StĂŒck Natur. Hier wollen wir die Zeit mit unseren Lieben genießen, ungestört vor fremden Blicken. Ein Sichtschutz muss her und das auf heimische Gehölze . Somit bieten wir den gefiederten Freunden einen Lebensraum. Die können diese Brut- und Nahrungsgelegenheit gut gebrauchen – denn im Sommer bieten die Gehölze Schutz durch dichten Bewuchs und Nahrung durch Insekten, im Winter finden die Vögel hier FrĂŒchte und Schutz im dornigen und stacheligen Dickicht.

  1. Bodenvorbereitung

Vor dem Pflanzen sollte der Boden gelockert werden. Soll eine Hecke entstehen, sollte die FlÀche rund 50 cm breit und je nach LÀnge der Hecke lang sein. Die FlÀche sollte entkrautet und gelockert werden.

 Pflanzen setzen

Vor dem Pflanzen werden die Gehölze etwas gestutzt, damit sie sich auf das Wurzelwachstum konzentrieren können, und die Wurzelballen gelockert. Die PflanzabstĂ€nde sollten circa einen Meter betragen, wenn in einer Reihe gepflanzt wird. Wer eine breitere Hecke haben möchte, pflanzt die StrĂ€ucher im Zick-Zack und hĂ€lt etwa 70 Zentimeter Abstand. So hat jeder Strauch genĂŒgend Platz, um sich vollstĂ€ndig zu entwickeln. Das Pflanzloch ist in etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen und kann gerne mit Kompost angereichert werden. Das gibt der jungen Pflanze einen NĂ€hrstoffschub und sie wĂ€chst gut an. Gut, aber vorsichtig festtreten und reichlich angießen. Wer sich fĂŒr eine Kombination aus verschiedenen VogelnĂ€hrgehölzen entscheidet, hat spĂ€testens in zwei Jahren einen bunten Sichtschutz – und im Herbst dann viel Freude an vielen hungrigen gefiederten Besuchern im Garten.

 Pflege

Heimische Hecken muss man im Prinzip gar nicht schneiden. Will man seine neue Errungenschaft aber doch etwas in Form bringen, kann man das mit einem Schnitt im Herbst erledigen.

NatĂŒrliche Gartengestaltung ist abwechslungsreich und hilft Vögeln und Insekten.

GrundsĂ€tzlich ist eine Hecke, im Sinne des Naturschutzes, um so förderlicher, desto artenreicher sie ist und desto mehr verschiedene LebensrĂ€ume abgebildet werden können. Auch die Versorgung mit Beeren und FrĂŒchten sowie die reiche BlĂŒtenbildung mit Pollen und Nektar sind dabei beachtenswert.

Bei diesen Hecken handelt es sich in der Regel um eher frei wachsende Hecken, die in soweit gepflegt werden, dass ab und zu Gehölze ausgelichtet werden oder auf den Stock gesetzt werden. Außerdem können störende Zweige entfernt werden, um beispielsweise den Abstand zu NachbargrundstĂŒcken einzuhalten.

Wer eine frei wachsende Hecke im Garten gestalten möchte, sollte Höhe und Breite der erwachsenen Gehölze berĂŒcksichtigen, um nicht zu stark in den natĂŒrlichen Habitus der Gehölze eingreifen zu mĂŒssen.

Außerdem sollte man sich vorher den Habitus der Pflanzen genau anschauen, manche Gehölze wachsen als baumartige StrĂ€ucher, haben also mehrere StĂ€mme und sind unten eher kahl. Bei diesen Gehölzen ist eine Vorpflanzung von kleineren StrĂ€uchern ratsam.

Zwischen den StrĂ€uchern und dem Zaun sollte eine zusĂ€tzliche LĂŒcke bleiben – zwischen 80 und 100cm sollten zusĂ€tzlich eingeplant werden, diese dienen als Puffer und begehbarer Weg zur Pflege.

Hier eine Auswahl von StrÀuchern:

‱        Feuerdorn (Pyracantha coccinea)

Er wird 1-3 Meter hoch. Die FrĂŒchte sind fĂŒr den Menschen ungenießbar. Die BlĂŒte im Mai ist weiß und bietet viele Pollen fĂŒr Hummeln und Bienen. Die FrĂŒchte werden gern von Vögeln gefressen und der gesamte Strauch wird auch gern als Nistplatz genutzt, da die Dornen des Strauches mögliche Fressfeinde abhalten können.

‱        Falscher Jasmin oder Pfeiffenstrauch (Philadelphus coronarius)

Etwa 2 Meter hoch mit eher schmalem Wuchs, um die 120 cm. Es gibt viele Zuchtsorten mit gefĂŒllten BlĂŒten, diese sollte man meiden, da diese keinen Wert als Bienen- und HummelnĂ€hrgehölz haben. Auf dem Pfeiffenstrauch fĂŒhlen sich BlattlĂ€use wohl, diese werden gern von Vögeln verspeist. BlĂŒht zwischen Mai und Juni.

‱        Liguster

Der Liguster wird, wenn man ihn lĂ€sst, bis zu 5 Meter hoch. Er ist eine beliebte Heckenpflanze, wird in der regel aber als Formgehölz verwendet und stark geschnitten. Schneidet man den Liguster weniger, bildet er weiße BlĂŒten mit viel Nektar im Juni. Diese sollte man auf keinen Fall pflĂŒcken und in die Vase stellen. Sobald die BlĂŒten gepflĂŒckt sind, beginnen sie zu stinken. Die schwarzen Beeren, die sich nach der BlĂŒte bilden, sind fĂŒr Menschen giftig, werden aber gern von Vögeln wie der Amsel und dem Gimpel gefressen.

‱        Deutzie (Deutzie scabra)

Sie wird etwa 2 Meter hoch und blĂŒht rosa bis weiß in Mai und Juni. Die BlĂŒte bietet viel Nektar fĂŒr Insekten. Die Deutzie gibt es auch im Kleinformat (Deutzia rosea), dann wird sie nur 110 cm breit und 130 cm hoch.

‱        Schneebeere (Symphoricarpos rivularis)

Ein kleiner Strauch mit 1-2 Metern höhe, der zwischen Juni und Oktober blĂŒht. Die BlĂŒte ist rosa und hat viel Nektar und Pollen. Da der Strauch so spĂ€t im Jahr blĂŒht ist er eine gute ErgĂ€nzung zu den vielen FrĂŒhjahresblĂŒhern. Die gemeine Schneebeere (Symphoricarpos albus laevigatus) wird etwas grĂ¶ĂŸer, mit einer Breite von bis zu 180 cm und einer Höhe von 200-300 cm. Drosseln und Finken fressen die Beeren, bevorzugen aber andere Sorten mehr.

‱        Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)

Die Heckenkirsche wird bis zu 3 Metern hoch und breit und blĂŒht gelblich zwischen Mai und Juni. WĂ€hrend der BlĂŒte liefert sie viel Nektar und Pollen. Dieses Gehölz benötigt so gut wie keine Pflege. Bei Regen, Hitze und Trockenheit benötigt sie keinen weiteren Pflegemaßnahmen. Wer will, mulcht den Boden, solange die Pflanze noch klein ist.

‱        Weißdorn (Crataegus laevigata)

Wird zwischen 2 und 10 Metern hoch und wĂ€chst in der Regel eher sparrig. Die BlĂŒte ist zwischen Mai und Juni und bietet viel Nektar und Pollen. Im Weißdorn nisten gern Vögel, wie die Heckenbraunelle und die Nachtigall. Die Beeren des Weißdorns werden gern von Amseln, Kernbeissern und Mistdrosseln gefressen.

‱        Wildrosen

Es gibt sie zwischen einem Meter Höhe und bis zu 2 oder 3 Metern Höhe und Breite je nach Alter und Boden. Die BlĂŒten sind fĂŒr Insekten wichtige NĂ€hrstoffquellen und die Vögel freuen sich ĂŒber die Hagebutten im Herbst. DĂŒrfen die Wildrosen wuchern und wachsen, bilden sich darin versteckte Möglichkeiten zum Nisten. Bei Blattlausbefall freuen sich Vögel ĂŒber die zusĂ€tzlichen Proteine.

‱        Schwarzdorn, Schlehe (Prunus spinosa)

Wird bis zu 3 Meter hoch, blĂŒht zwischen MĂ€rz und April. Die weiße BlĂŒte hat viel Nektar und Pollen. Ab August bis in den spĂ€ten Winter hinein hĂ€ngen die blĂ€ulichen SteinfrĂŒchte am Schwarzdorn. Vögel fressen diese FrĂŒchte gern.

‱        Zierjohannisbeere (Ribes Sanguineum)

Wird bis zu 3 Meter hoch, die FrĂŒchte sind im Gegensatz zur Gartenjohannisbeere nicht essbar. Die Zierjohannisbeere blĂŒht zwischen MĂ€rz und April rot. Die BlĂŒten produzieren viel Nektar und Pollen und sind daher ein wichtiges NĂ€hrgehölz. Die FrĂŒchte werden von den Vögeln trotz ihres uninteressanten Geschmackes, gern gefressen.

‱        Fingerstrauch (Potentilla fructiosa)

Es gibt verschiedene Sorten, manche werden nur knapp 40 cm hoch, andere bis zu 150 cm. Der unkomplizierte Kleinstrauch blĂŒht zwischen Mai und Oktober mehrfach im Jahr gelb.

‱        Roter Hartriegel

Wird bis zu 5 Meter hoch und blĂŒht im Mai und Juni weiß, die BlĂŒte bietet viel Nektar und Pollen. Die schwarzen Beeren reifen im August und September sind fĂŒr den Menschen ungenießbar, werden aber gern von Vögeln angenommen.

‱        Duft- oder Winterschneeball (Virburnum bodnantense)

Eine tolle ErgĂ€nzung dank ihres BlĂŒhzeitraumes, der zwischen November und April liegt. Die BlĂŒte bietet viel Nektar. Die roten FrĂŒchte werden von Vögeln verspeist, sollten aber diesen ĂŒberlassen werden. FĂŒr Menschen ist fast alles am Strauch giftig: FrĂŒchte, Rinde und Blattwerk.

‱        Kornelkirsche (Cornus mas)

3-6 Meter hoher, baumartiger Strauch. BlĂŒht im MĂ€rz und April und hat viel Nektar. Die FrĂŒchte schmecken etwas nach sauren Kirschen. Kein Wunder, dass die FrĂŒchte auch Vögel in den Garten locken.

‱        Zierquitte (Chaenomeles)

Wird bis zu 150 cm hoch und blĂŒht zwischen MĂ€rz und April in rot, weiß und orange. Die BlĂŒten bieten viel Nektar und viele Pollen. Die FrĂŒchte werden von Vögeln nach den ersten Frösten gefressen, erst dann ist die Frucht weich genug zum verspeisen.

‱      Straucheibisch (Hibiscus syriacus)

Wird zwischen einem und maximal 3 Meter hoch. Die BlĂŒten sind blau, rosa oder rot, je nach Sorte. Die BlĂŒte zwischen Juli und August bietet viel Nektar.

‱        Felsenbirne (Amelanchier ovalis Med.)

Die Felsenbirne wird 2-4 Meter hoch und produziert essbare FrĂŒchte, die vergleichbar sind im Geschmack wie Heidelbeeren. Die BlĂŒte im April bietet viel Nektar. Wer nicht schnell genug erntet, bekommt keine FrĂŒchte – denn diese sind bei Vögeln Ă€ußerst beliebt. Genau die richtige Pflanze fĂŒr einen NĂ€hrgarten fĂŒr Tiere.

Weitere StrÀucher:

  • Schmetterlingsstrauch (Buddleja davidii)Dieser Strauch wird jedes Jahr zurĂŒck geschnitten und wird dann zwischen 2 und 3 Metern hoch. Er blĂŒht recht spĂ€t im Jahr, zwischen Juli und September. Der Schmetterlingsstrauch lockt eben diese Schmetterlinge, aber auch Bienen und Hummeln mit seinen nektarreichen BlĂŒten an. Es gibt verschiedene BlĂŒtefarben im Handel.FĂŒr Raupen und damit auch fĂŒr Vögel ist der Schmetterlingsstrauch ziemlich uninteressant, deshalb sollten auch andere Gehölze gepflanzt werden.
  • Schlehe (Prunus spinosa):Besonders hĂŒbsch sind die BlĂŒten der Vogelschutzpflanze, im Herbst bildet sie dann die bekannten SchlehenfrĂŒchte. Den Zweitnamen Schwarzdorn verdankt sie den dunklen Dornen an ihren Zweigen.
  • Berberitze (Berberis vulgaris):Der bis zu drei Meter hoch wachsende Strauch duftet stark und blĂŒht von Mai bis Juni. Ab August trĂ€gt er rote bis zu einem Zentimeter lange Beeren.
  • PfaffenhĂŒtchen (Euonymus europaeus): wird aus gutem Grund auch Rotkehlchenbrot genannt: Der possierliche Gartenvogel kann den leuchtenden, einer priesterlichen Kopfbedeckung Ă€hnelnden FrĂŒchten nicht widerstehen. Nebenbei sorgt es fĂŒr die Verbreitung des bis zu vier Meter hohen heimischen Wildgehölzes, dessen FrĂŒchte fĂŒr uns Menschen hochgiftig sind. Die Samen werden ĂŒber den Vogelkot ausgeschieden und mit etwas GlĂŒck keimen sie. Auf diese Weise profitieren viele Fruchtgehölze von den fliegenden Erntehelfern.

Tipps fĂŒr eine gelingende Aussaat

Allgemeine Hinweise

Die Aussaat von nachhaltigem Saatgut wie GrĂŒnpflanzen, GemĂŒse, GewĂŒrzen und KrĂ€utern kann auf Ă€hnliche Weise wie die Aussaat anderer Arten von Saatgut erfolgen. Hier sind einige allgemeine Schritte, die du befolgen solltest:

Schritt 1: WĂ€hle den richtigen Zeitpunkt fĂŒr die Aussaat aus. Je nach Pflanzenart gibt es den optimalen Zeitpunkt fĂŒr die Aussaat von Samen. Du solltest dich ĂŒber den idealen Zeitpunkt fĂŒr die jeweilige Pflanzenart informieren, um sicherzustellen, dass sie unter den besten Bedingungen wachsen kann.

Schritt 2: WĂ€hle den geeigneten Standort aus. Es ist wichtig, einen Standort zu wĂ€hlen, an dem die Pflanzen genĂŒgend Sonnenlicht, Wasser und NĂ€hrstoffe erhalten. Achte auch darauf, dass der Boden gut drainiert ist und dass sich keine StaunĂ€sse bildet.

Schritt 3: Bereite den Boden vor. Bereite den Boden vor, indem du ihn auflockerst und mit organischem DĂŒnger oder Kompost anreichst. Das verbessert die BodenqualitĂ€t und sorgt fĂŒr eine bessere NĂ€hrstoffversorgung der Pflanzen.

Schritt 4: SĂ€e die Samen aus. Streue die Samen gleichmĂ€ĂŸig aus und bedecke sie leicht mit Erde oder Kompost. Beachte dabei die Informationen zum Saatgut, um sicherzustellen, dass du die Samen in der richtigen Tiefe und Abstand aussĂ€st.

Schritt 5: Halte den Boden feucht. Halte den Boden wĂ€hrend der Keimung und des Wachstums der Pflanzen feucht, indem du regelmĂ€ĂŸig gießt. Vermeide, den Boden zu ĂŒberschwemmen, da dies das Wachstum der Pflanzen beeintrĂ€chtigen kann.

Schritt 6: Pflege die Pflanzen. Achte darauf, dass die Pflanzen genĂŒgend Platz haben, um zu wachsen. Entferne Unkraut und andere Pflanzen, die in der NĂ€he wachsen und Platz und NĂ€hrstoffe beanspruchen. DĂŒnge die Pflanzen regelmĂ€ĂŸig und schĂŒtze sie vor SchĂ€dlingen und Krankheiten.

Antworten auf Fragen

Die Samen keimen nicht
Möglicherweise ist die Temperatur zu niedrig. Besonders Chillis, aber auch viele GemĂŒsesorten brauchen ausreichend WĂ€rme als Keimantrieb. Alles was sich unter der Keimtemperatur befindet kann nicht keimen. Ein anderer Grund kann das Faulen der Samen unterhalb der Erde sein. Das Problem ist meistens zu nasse Erde. Die Erde hat die optimale Feuchtigkeit, wenn sich kein Wasser herauspressen lĂ€sst.

Die Keimlinge Knicken um und sterben ab
Auslöser ist meist eine Pilzinfektion, die Umfallkrankheit oder auch „Schwarzbeinigkeit“ genannt, die durch zu nasse Erde hervorgerufen wird. Vorbeugend hilft hier gesunde keimfreie Erde, die nicht zu nass und nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig warm gehalten wird.

Im Gartenbeet gesÀte Keimlinge sind verschwunden
In der Regel sind Schnecken die Verursacher. Eine ausgewogene Mischkultur ist in der Regel hilfreich. Das „DurcheinandersĂ€en“ verschiedener Arten und nicht in ordentlichen Reihen kann sehr hĂ€ufig einen Totalausfall verhindern. Mulchen in sehr schneckengefĂ€hrdeten FlĂ€chen ist meist ungĂŒnstig, da die Mulchschicht Schnecken
anlocken kann. Die bessere Abwehr ist ein Schneckenzaun oder schneckenfressende Haustiere wie z.B. indische Laufenten.

Die vorgezogenen SĂ€mlinge wachsen nach dem Auspflanzen im Garten nicht weiter
Neben einem ungeeigneten Standort und Boden, kann auch ÜberstĂ€ndigkeit ein Grund sein. Das bedeutet, wenn die Jungpflanzen zu lange in zu kleinen Töpfen bleiben, wird ihr weiteres Wachstum verhindert und sie erholen sich teilweise nicht mehr davon.
Ute Haarer-Jenne

SamentĂŒtchen Nr. 16 Tagetes

Vorbemerkung:

Tagetes, auch bekannt als Studentenblume oder Ringelblume, ist eine beliebte einjĂ€hrige Pflanze, die in vielen GĂ€rten auf der ganzen Welt angebaut wird. Damit Tagetes gut wĂ€chst, gibt es einige wichtige Faktoren, die berĂŒcksichtigt werden sollten:

  1. Standort: Tagetes benötigt einen sonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag, um optimal zu wachsen. Sie können jedoch auch im Halbschatten wachsen, wenn sie genĂŒgend Licht erhalten.
  2. Boden: Tagetes bevorzugen einen fruchtbaren und gut durchlÀssigen Boden. Der Boden sollte locker und nÀhrstoffreich sein und eine gute Drainage aufweisen, damit StaunÀsse vermieden wird.
  3. BewĂ€sserung: Tagetes benötigen regelmĂ€ĂŸige BewĂ€sserung, um gut zu wachsen. Der Boden sollte feucht, aber nicht zu nass sein. BewĂ€ssere die Pflanzen am besten am Morgen, damit das Wasser bis zum Abend verdunsten kann.
  4. DĂŒngung: Tagetes benötigen wĂ€hrend der Vegetationsperiode eine ausreichende Menge an NĂ€hrstoffen. Eine regelmĂ€ĂŸige DĂŒngung mit einem ausgewogenen DĂŒnger kann das Wachstum und die BlĂŒte fördern.
  5. SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung: Tagetes sind relativ widerstandsfĂ€hig gegen SchĂ€dlinge und Krankheiten. Sie können jedoch gelegentlich von BlattlĂ€usen oder Spinnmilben befallen werden. Eine regelmĂ€ĂŸige Kontrolle und BekĂ€mpfung von SchĂ€dlingen ist wichtig, um das Wachstum und die BlĂŒte der Pflanzen nicht zu beeintrĂ€chtigen.
  6. Pflege: Tagetes benötigen gelegentliches Ausputzen, um verblĂŒhte BlĂŒten und verwelkte BlĂ€tter zu entfernen. Dadurch wird das Wachstum von neuen BlĂŒten und BlĂ€ttern gefördert.

Anbau:
Tagetes ist eine leicht anzubauende Zier-und Nutzpflanze und eignet sich hervorragend fĂŒr den Anbau in Mischkultur mit sĂ€mtlichen Nutzpflanzen. Sie verhindert, dass die Böden auslaugen. Tagetes wird auch „Gesundheitspolizei“ genannt, da sie bekannt ist sie fĂŒr die BekĂ€mpfung der weißen Fliege und Nematoden. Sie eignet sich zudem als Insektenweide, da sie NĂŒtzlinge anzieht. Die Vorzucht in KĂŒbeln kann ab Mitte MĂ€rz erfolgen, ausgepflanzt werden die Pflanzen Mitte Mai nach dem letzten Frost.
Pflege:
Tagetes benötigt wenig Pflege und stellt geringe AnsprĂŒche an den Boden. Schwere Böden mit StaunĂ€sse mag sie jedoch nicht. Junge Pflanzen bevorzugen Halbschatten, spĂ€ter vertagen die Pflanzen auch Vollsonne. Die Pflanzen können in KĂŒbeln ĂŒberwintert werden, sie vertragen jedoch keinen Bodenfrost. Um die Pflanze zu dauerhafter BlĂŒte anzuregen, werden verblĂŒhte BlĂŒtenstĂ€nde entfernt. Möchte man die Samen ernten, lĂ€sst man die BlĂŒten jedoch dran und lĂ€sst die Samen ausreifen.
Saatguternte:
FĂŒr die Ernte des Saatguts, lĂ€sst man die BlĂŒten verblĂŒhen, und erntet die Samen sobald diese brĂ€unlich und trocken geworden sind. Sie werden an trockenen Tagen geerntet, und können dann aus den BlĂŒtenstĂ€nden gelöst und abgefĂŒllt werden. Beschriftung nicht vergessen.

SamentĂŒtchen Nr. 15 Calendula

Anbau:
Calendula ist eine leicht anzubauende Zier-und Heilpflanze, die sich außerdem hervorragend fĂŒr den Anbau in Mischkultur mit Tomaten, KĂŒrbis und anderen GemĂŒsepflanzen eignet. Sie hĂ€lt SchĂ€dlinge ab und zieht NĂŒtzlinge an. Ringelblumen können entweder ab Anfang Mai ins Freiland gesĂ€t oder in einem Gemisch aus Anzuchterde und Kompost auf der Fensterbank vorgezogen werden. Die optimale Keimtemperatur betrĂ€gt 15°C. Nach etwa 10 Tagen ist bereits das erste GrĂŒn zu sehen, und nach 14 Tagen sollte man sie vereinzeln. Mitte Mai können vorgezogene Pflanzen ins Freiland gesetzt werden.
Pflege:
Calendula benötigt wenig Pflege, gelegentliches Gießen bei Trockenheit und Freihalten von BeikrĂ€utern genĂŒgen in der Regel. Calendula sollte aber nicht zu feucht gehalten werden, da dies die BlĂŒtenbildung hemmt. DĂŒnger sollte, wenn ĂŒberhaupt, sparsam verwendet werden. Junge Pflanzen bevorzugen Halbschatten.

Das Wichtigste in KĂŒrze:

  1. Calendula bevorzugt einen sonnigen Standort mit gut durchlÀssigem Boden.
  2. Die Pflanze benötigt mĂ€ĂŸige BewĂ€sserung und sollte nicht zu nass gehalten werden, um WurzelfĂ€ule zu vermeiden.
  3. Verwelkte BlĂŒten sollten regelmĂ€ĂŸig entfernt werden, um das Wachstum neuer BlĂŒten anzuregen.
  4. Calendula kann durch Aussaat im FrĂŒhling oder Herbst vermehrt werden.
  5. Ein jĂ€hrlicher RĂŒckschnitt fördert das Wachstum und verhindert, dass die Pflanze zu groß wird.
  6. Calendula ist eine relativ pflegeleichte Pflanze und wird in der Regel nicht von SchÀdlingen oder Krankheiten befallen.

Saatguternte:
Um die Pflanze zu dauerhafter BlĂŒte anzuregen, werden verblĂŒhte BlĂŒtenstĂ€nde entfernt oder vor dem VerblĂŒhen geerntet und als Heilpflanze getrocknet und weiterverarbeitet. FĂŒr die Ernte des Saatguts lĂ€sst man die BlĂŒten verblĂŒhen und erntet die Samen, sobald diese brĂ€unlich und trocken geworden sind. Sie werden an trockenen Tagen geerntet und können dann aus den BlĂŒtenstĂ€nden gelöst und abgefĂŒllt werden. Calendula sĂ€t sich mitunter auch selbst aus und keimt im nĂ€chsten FrĂŒhjahr wieder. Die TĂŒtchen mit den Samen bitte beschriften.

SamentĂŒtchen Nr. 14 Salbei

Vorbemerkung

Salbei ist eine robuste und vielseitige Pflanze, die in vielen Klimazonen wachsen kann. Damit Salbei gut wĂ€chst, gibt es einige wichtige Faktoren, die berĂŒcksichtigt werden sollten:

  1. Standort: Salbei bevorzugt einen sonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Im Halbschatten kann die Pflanze auch wachsen, aber sie benötigt mehr Zeit, um zu reifen und zu blĂŒhen.
  2. Boden: Salbei bevorzugt einen leicht sandigen, gut durchlÀssigen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Der Boden sollte nÀhrstoffreich sein, aber nicht zu schwer oder nass.
  3. BewĂ€sserung: Salbei ist relativ trockenheitsresistent und benötigt nicht viel Wasser. Es ist wichtig, dass der Boden zwischen den BewĂ€sserungen leicht trocken wird, um das Wurzelwachstum zu fördern. Eine ÜberbewĂ€sserung sollte vermieden werden, da dies zur FĂ€ulnis der Wurzeln fĂŒhren kann.
  4. DĂŒngung: Salbei benötigt nicht viel DĂŒngung. Eine gelegentliche Gabe von Kompost oder einem ausgewogenen DĂŒnger wĂ€hrend der Wachstumsperiode kann jedoch das Wachstum und die BlĂŒte fördern.
  5. SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung: Salbei ist relativ resistent gegen SchĂ€dlinge und Krankheiten. Einige gelegentliche SchĂ€dlinge wie BlattlĂ€use oder Weiße Fliegen können jedoch vorkommen. Eine regelmĂ€ĂŸige Kontrolle und gegebenenfalls BekĂ€mpfung von SchĂ€dlingen ist wichtig, um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu erhalten.
  6. Pflege: Salbei ist eine robuste Pflanze, die wenig Pflege benötigt. Das ZurĂŒckschneiden der Pflanze um ein Drittel der LĂ€nge im FrĂŒhling kann das Wachstum und die Buschigkeit fördern. Das Entfernen von verblĂŒhten BlĂŒten kann auch das Wachstum neuer BlĂŒten fördern.

Salbei ist auch eine nĂŒtzliche Pflanze im Garten, da sie durch ihre Ă€therischen Öle SchĂ€dlinge fernhalten und zur Verbesserung der BodenqualitĂ€t beitragen kann.

Anbau:
Die Aussaat in Vorkultur erfolgt im MĂ€rz/April, ins Freiland im April/Mai/Juni. Salbei ist ein Lichtkeimer, und wird bei der Aussaat nur auf die Aussaaterde gestreut und leicht angedrĂŒckt, nicht aber mit Erde bedeckt. Wer möchte, kann den Samen mit feinem Sand bestreuen, das schĂŒtzt vor Austrocknen und lĂ€sst gleichzeitig das Licht durch. Die optimale Keimtemperatur betrĂ€gt 18-22 Grad Celsius. Nach der Keimung wird die Pflanze im Abstand von 40 cm mal 40 cm gepflanzt. Bitte erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freiland pflanzen. Der Salbei ist eine gute Nahrungspflanze fĂŒr Bienen, Hummeln und Schmetterlinge und unter guten Bedingungen kommt die große Holzbiene in den Garten.
Pflege:
Muskateller-Salbei ist eine winterharte mehrjĂ€hrige Pflanze und braucht wenig Pflege. Er braucht viel Sonne und durchlĂ€ssige Böden. Salbei gehört zu den mehrjĂ€hrigen Pflanzen, die im ersten Jahr eine Blattrosette ausbilden und im folgenden Jahr imposante BlĂŒtenstĂ€nde entwickeln. Seine BlĂŒten duften angenehm nach Zitrone und krĂ€ftig wĂŒrzig.
Saatguternte:
Muskateller-Salbei ist mehrjĂ€hrig und sĂ€t sich nach der BlĂŒte selbst weiter aus. An den großen BlĂŒtenstĂ€nden bilden sich viele kleine Samen. Da sich die reifen Samen leicht herauslösen und herunterfallen, werden nach der BlĂŒte, wenn die ersten Samen herausrieseln, am besten die ganzen BlĂŒtenstĂ€nde abgeschnitten und auf ein großes Leintuch gelegt. So können sie vollstĂ€ndig trocknen und die Samen werden aufgefangen. Beschriftung der TĂŒtchen nicht vergessen.